Frazan Adil Kotwal hatte sich in den naiven und zugleich durchaus schlauen Papageno verwandelt, der so tut, als ob er wild entschlossen sei, sich aus Liebeskummer umzubringen, während er dezent, aber doch unübersehbar auch mit der Pianistin und den Damen der ersten Reihe zu flirten versuchte.

 

​Schadenfreude schwang in Frazan Adils Kotwals Arie des Figaro von W.A. Mozart mit, der dem in Amouren verstrickten Cherubino süffisant das ihm blühende Soldatenleben ausmalte, wobei er mit kleinen Gesten und mimischen Andeutungen zusätzlich Lebendigkeit in seine Szene brachte.